Neuer Tattoo Trend aus Thüringen

Wer annimmt, das Tattoo sei ein Mainstreamphänomen der Gegenwart, ausgelöst von Fußballstars, Schauspielern und Musikidolen, der befindet sich leider auf dem Holzweg. Zu Ende des 19. Jahrhunderts soll die Anzahl der durch Tattoos verzierten Frauen der New Yorker Oberschicht bei 75 Prozent gelegen haben – belegt durch zahlreiche Fotos und Ablichtungen von rasenden Reportern. Diejenigen, die es sich finanziell erlauben konnten und die geladenen Gäste beeindrucken wollten, warteten mit einem Meister des Tattoos aus Japan auf.

Selbst König Edward VII. hatte eins, Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, ebenso wie Zar Nikolaus II. und nahezu alle Mitglieder europäischer Fürsten- und Adelshäuser. Königin Victoria sollen Überlieferungen zu Folge sogar Tiger und Python an sehr intimen Stellen des Körpers geziert haben – Wer also annimmt, das Tattoo sei ein Gegenwartsphänomen, dem die Massen folgen wie die Lemminge, ausgelöst von ganzkörpertätowierten Vorbildern und vermeidlichen Trendsettern aus Sport, Musik und Social Media, der irrt gewaltig.

Die Tätowierung ist eine Ausdrucksform des Körperschmucks und wartet mit einer langen und erfolgreichen Karriere auf! Doch sie ist und bleibt steinzeitlichen Ursprungs. Unter die Haut gestochene oder geritzte Formen, Symbole, Schriften, Muster und komplett figürliche Bilder leben eine lange und intensiv zelebrierte Tradition ist nahezu jeder ethnischen Gruppierung auf allen Kontinenten weltweit. Teilweise unabhängig voneinander entstanden, teilweise übertragen oder überliefert – die Tattoo Kunst bot und bietet den Menschen aus allen Zeiten und Regionen ein Mittel zum Schmücken des Körpers, zum Zelebrieren wichtiger Meilensteine im Leben oder zur Erinnerung an Vergangenes.

Tätowierungen tragen sehr individuelle Bedeutungen und erfüllen spezielle Funktionen. Sie können Symbol einer Mitgliedschaft sein, ein rituelles, sakrales, spirituelles oder ethnisches Zeichen sein. In unserer heutigen Gesellschaft dient der Tattoo Trend vor allem als Ausdrucksmittel für Selbstinszenierung, Exklusivität, oder als Mittel zur Abgrenzung. Die weitrechende  Geschichte des Tattoos, verbunden mit der notwendigen Überwindung des Schmerzes um sie zu erhalten, verleihen der Tätowierung und damit seinem Träger einen Hauch von Protest, Rebellion, vermittelt eine Stellungnahme oder verstärkt die Attraktivität.

Doch was ist, wenn der Hype abebbt, Trends gehen und sich das Schönheitsideal wieder ändert?

Zeitlose Tattoo Trends

Ein Widerspruch in sich. Denn ist etwas Trend und eine wirklich große Anzahl an Leuten lässt sich, auf mehr oder weniger gleiche Art und Weise, ein bestimmtes Motiv stechen, beginnt bereits seine Halbwertzeit. Denn wer möchte heut noch ein Arschgeweih, das berühmt berüchtigte Stacheldraht um den Oberarm oder den kleinen grinsenden Teufel auf den Po? Tattoo Trends kommen und gehen – kleine Wellen des Mainstream, denen der ein oder andere unterliegt, dem die Kreativität zur eigenen, bahnbrechenden Idee fehlt.

Der Tattoo Trend bezieht sich nicht nur auf die Motivauswahl, sondern auch auf die Wahl der Stelle. Früher wurde ein Tattoo gern auf Stellen gestochen, die die Möglichkeit boten, es bei Bedarf zu verstecken. Denn die Gesellschaftlich Akzeptanz ist erst in jüngster Vergangenheit gestiegen. Lange Zeit galt ein Tattoo als Mal einer Verbrechervergangenheit, eines Gefängnisaufenthalts oder zumindest als Zeichen für eine kriminelle Ader – eine Karriere oder gar Anerkennung im Job galt mit Tätowierung lange als undenkbar.

Doch das Denken befindet sich langsam im Umbruch. Anspruchsvolle und künstlerisch sowie handwerklich gut gemachte Tattoos gelten heute in vielen Teilen der Gesellschaft als Visitenkarte unterm Shirt. Ein Gerichtsurteil zu Tätowierungen schaffte jüngst Klarheit und bezeichnet eine Trendwende – Die Polizei muss den “gesellschaftlichen Wandel” berücksichtigen und darf seinen Angestellten und Anwärtern sichtbare Tattoos nicht untersagen oder gar verbieten. Die Mode lässt sich nicht aufhalten – sie dringt in jeden Bereich des gesellschaftlichen Lebens vor und hinterlässt ihre bunten Spuren.

Zudem hat sich die Qualität der Tätowierugnen im Laufe der Zeit radikal verbessert. Dies liegt neben den hochwertigeren Materialien (unter anderem Maschinen, Nadeln, Farben) auch an dem großen und gewinnbringenden Austausch unter Tätowierern und auch unter Tattoo Fans. Die Vielzahl an sozialen Medien verbreitet alle Neuerungen und Verbesserungen rasant und hält den Ansporn und das Feuer zur Selbstentwicklung beständig am lodern.

Das grüne Herz Deutschlands, Thüringen, strotzt geradezu vor tätowierfreudigen und tätowierhungrigen Fans des bunten Körperschmucks. Wer übertrumpft wen? Wer ist am meisten, besten, ausgefallensten verziert? Die innovationsgierigen, Tattoo Trend Wütigen sind immer auf der Suche nach ausgefallenen Tatoos. Warum nicht die eigene, tätowierbare Fläche erweitern und das nächste kleine, temporäre Tattoo in wundervollen Schmuck aus Edelmetall gefasst tragen? Die ausgefallenen Designerstücke von Voodoodust ermöglichen es seinem Träger, ein neuses Tattoo nach Lust, Laune und Look zu tragen und zu kombinieren. Ein Buchstabe, ein kleines Symbol oder (auf Anfrage) auch sehr individuelle Motive sind machbar. So erhält jedes Stück in Handarbeit seinen ganz besonderen Charakter und wird, ganz wie sein Träger, zu einem ganz besonderen Hingucker.

Das Fingertattoo – Tattoo Trend oder Risiko?

Ausgefallene Fingertattoos stehen hoch im Kurs und gehören zu den beliebtesten Tattoo Trends – doch Vorsicht! Sie sind nicht nur schön, sondern auch sehr schwierig zu stechen und unterliegen teilweise recht starken Veränderungen im Laufe des Lebens. Die tätowierte Haut sollte stets reichhaltig gepflegt und vor zu intensiver Sonneneinstrahlung geschützt werden. Geht man einem handwerklichen Beruf nach, der die Hände sehr beansprucht und ein Verletzungsrisiko mit sich bringt, sollte man eher auf ein Fingertattoo verzichten – denn wird die Haut an der tätowierten Stelle zu stark beeinträchtigt, ist eine Aufarbeitung oder Wiederherstellung kaum möglich.

Eine professionelle Beratung und eindringliche Aufklärung, die das Für und Wider von allen Seiten beleuchtet, ist dringend anzuraten – ein Schnellschuß ohne vorangegangene, intensive Auseinandersetzung mit der Thematik kann hier unschöne Folgen nach sich ziehen. Daher sollte man sich für die Wahl des Tätowierers einen Moment Zeit nehmen und seine Qualitäten eindringlich prüfen. Gerät man an einen weniger guten, unerfahrenen Tätowierer, der obendrein schlechtes Material nutzt (minderwertige Farbe, qualitativ schlechte Nadeln und Maschinen), kann der Traum vom schicken, ausgefallenen Fingertattoo schnell zum Albtraum werden. Sollte der Wunsch nach der Verzierung der Finger oder gar der ganzen Hand bestehen, sollte man sich wirklich intensiv mit der Wahl des richtigen Tätowierers befassen und auseinander setzen. Denn ist ein Fingertattoo oder Handtattoo erst einmal verstochen, kann es nur schwer ausgebessert oder gar gecovert werden.

Dann doch lieber den ausgefallenen Tattoo Trend auf hochwertigem Leder im edlen Ring von Voodoodust gefasst! Die perfekte Lösung für ein individuelles Fingertattoo ohne Risiko und ohne Reue!